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2010 Presseberichte

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>>Olbrück Rundschau zur Sitzung 2010<<

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OBERZISSEN. chb. Stolz präsentierten die „Owezesse Jecke" dieses Jahr endlich wieder ein Prinzenpaar. Prinz Frank I und ihre Lieblichkeit Prinzessin Silke I heißen die frischgebackenen Tollitäten.
Proklamiert wurden die beiden nach der Pause der diesjährigen Kappensitzung des KCO am 23. Januar. Dabei ist Frank Schuldt eigentlich ein „Frischling" in punkto Karneval - 2009 erlebte er seine erste Karnevalssitzung. Seiner Prinzessin allerdings gelang es, ihn 14 Tage vor der Sitzung noch für das Amt zu begeistern. Silke Füllbier ist nämlich eine echte Vollblutkarnevalistin. Schon als Minifunke und Kinderprinzessin vor 18 Jahren träumte sie, einmal Prinzessin zu sein und war seitdem in Bütt und Garde stets engagiert. Unterstützt durch seinen Hofstaat, den Hofdamen Bianca und Verena sowie den Hofmarschalls Julian und Olli, wird das Prinzenpaar nun die nächsten zwei Jahre
die karnevalistischen Geschicke Oberzissens lenken. Den Gemeindeschlüssel überreichte Ortsbürgermeister Eugen Schmitt dann allerdings schweren Herzens, obwohl er sich doch zuvor lautstark über das Prinzenpaar gefreut hatte: „Mir han ooch wedder änt!" Glückwünsche erhielt das Paar auch durch die Ehrengäste, allen voran Bürgermeister Johannes Bell und Pater Wolfgang Nick. Zu den Gratulanten gehörten zudem weitere Tollitäten und Vereine, die sich die Oberzissener Sitzung nicht hatten entgehen lassen wollen: Prinz Markus I und Prinzessin Maria IV mit der KG Zesse Jecke, Prinz Daniel II und Prinzessin Christina I mit dem SV Müllenbach, Prinz Markus I, Bauer Bernd I, Jungfrau Guido I und der Möhnenverein Galenberg, der NDKV Niederdürenbach mit seinen Stadtsoldaten, die Fidelen Möhnen aus Oberzissen, die Möhnen aus Niederdürenbach, die Königsseemöhnen Oberdürenbach-Büschhöfe, die KG Ariendorf sowie Abordnungen aus Kell und Gönnersdorf. Von Beginn an hatten die beiden Sitzungspräsidenten Joachim Schütz und Carlos Engbert auf den großen Moment der Proklamation hin zumoderiert. Dabei hatten sie vor der Pause und auch nach der Proklamation einiges an Unterhaltung für die rund 320 Gäste in der voll besetzten Brohltalhalle zu bieten. Zahlreiche Büttenredner und Tanzgruppen
sorgten im Wechsel für gute Stimmung. Nach dem pünktlichen Einmarsch der närrischen Abordnungen mit Elferrat, Prinzengarde und Mini-Garde, startete die Jugendgarde des KCO mit ihrem Gardetanz. Brillieren konnten auch die 13 jungen „Tanzpüppchen" des KCO, die zur Musik von „Lady Gaga" als neu gegründete Gruppe ihr Debüt auf der Karnevalsbühne gaben. Professionalität, Klasse und Biss stellte Solomariechen Christina Koch aus Brenk unter Beweis, die trotz einer Verletzung ihren Tanz bis zum Ende gekonnt fortsetzte. Einen schmissigen Gardetanz legten die Stadtsoldaten der KG Zesse Jecke aufs Parkett und der Prinzengarde des KCO gelang mit dem „Time Warp" aus der „Rocky-Horror-Picture-Show" eine zwar gruselige, aber dennoch stimmungsvolle Darbietung. Zu einem Medley kölscher Lieder waren auch dieses Jahr wieder Simone Doll und Walter Hilger mit ihrem Clownstanz vertreten und ebenfalls mit tollen Hebefiguren beeindrucken konnten die „Brohlbachentchen" des Junggesellenvereins als Cowboys und Cowgirls. Bereits zum vierten Mal in Folge war die Showtanzgruppe „Grün-Weiße Mädche un junge" des Bürgervereins aus Heddesdorf mit von der Partie - mit über 20 Aktiven füllten sie die Bühne aus. Die Lacher ernteten gleich mehrere Büttenredner. Als Eisbrecher fungierte dabei wieder Benjamin Schwarz aus Galenberg, der sich dieses Jahr als „Anti-anti-Karnevalist" über die KrimiLeser ausließ. Mit ihren Weisheiten über das schöne Geschlecht hatten Sven Schmitt und der Kempenicher „Praktikant" Thomas Wehren als „Die Geilen" ein gelungenes Büttendebüt. Den „Rockertussis" Gisela Füllbier und Maria Doussier konnte auch der Ortsbürgermeister nicht bei ihren Problemen mit der Computertechnik helfen, während die „Zwinn" Daniel und Sascha Fassbendereinen kritischen Blick auf Brohltals Politiker warfen. Ein fester Bestandteil jeder Sitzung ist das „Himmlische Dreigestirn", bestehend aus Pastor Otmar Fechler, Diakon Werner Steines und Gemeindereferent Rainer Schönhofen. Dieses Jahr strapazierten die Drei als „Weihwasserkessel" die Lachmuskeln ihres Publikums. Als Büttenass erwies sich auch Hans-Dieter Ebert, der Sitzungspräsident der Kempenicher Karnevalsgesellschaft - erstmals war „de Diddi" beim Oberzissener Sitzungskarneval vertreten.
Zum Abschluss brachte noch einmal die Musikgruppe „Lähmdeuwele" aus Oberbreisig die Oberzissener Jecken auf Touren, bevor dann alle Aktiven zum Finale die Bühne eroberten und Alleinunterhalter Rolf Hafner aus Brohl im Weiteren musikalisch unterhielt.

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Nach 41 Jahren für den Verein wurde das karnevalistische Urgestein Alfons Dietz verabschiedet. Der ehemalige Sitzungspräsident und Prinz Karneval von 1977/78 erhielt einen Sonderorden des KCO, seine Elferratskappe und die Ernennung zum Ehrenmitglied des Elferrates. Fotos: chb
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